| Nummer |
9563 |
| ID |
1994 061703.DZ |
| Vortitel |
Ein junger polnischer Journalist hat seine Landsleute an eine Vergangenheit erinnert, die bislang verschwiegen oder heruntergespielt wurde: Neben unzähligen mutigen und selbstlosen Polen gab es nicht wenige, die Juden während des Zweiten Weltkrieges erpreßten, beraubten, ermordeten. Der Beitrag in Polens größter Tageszeitung provozierte Empörung. Chefredakteur Adam Michnik beschied: "Ich denke, daß die Fähigkeit, sich mit den dunklen Episoden des eigenen Erbes zu konfrontieren, für jedes Volk ein Prüfstein für demokratische Reife ist" |
| Titel |
Eine Vergangenheit, die schmerzt |
| Untertitel |
Die Gegenden von Treblinka und Sobibor wurden zu gewinnbringenden Gebieten Manche Juden, die überlebt hatten, verleugneten auch nach 1945 ihre Identität Der Antisemitismus verwob sich nach dem Krieg mit dem Antikommunismus |
| Veröffentlicht |
17.6.1994
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| Quelle |
Die Zeit |
| Aus derselben Quelle |
3 |
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| Deskriptoren |
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| Zeitgeschichtlicher Abschnitt |
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| Zitierte Personen |
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| Umfang |
Ausführlicher Artikel |
| Ablage |
ZEITG- Tagesmappe |
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| Volltext |
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